Made in Heidenheim

Tradition und Innovation

Dass die Industrie ein wichtiges Element des Heidenheimer Stadtbildes ist, lässt sich schwerlich übersehen. Aus der Tradition der Textil- und Metallverarbeitung schufen findige schwäbische Industrielle ihre Unternehmen, die heute auf den Weltmärkten oft Spitzenpositionen einnehmen.

Bereits seit dem 19. Jahrhundert ist Heidenheim ein wichtiges Wirtschaftszentrum der Region. Mit der Industrialisierung der Metall- und Textilverarbeitung entstanden zahlreiche Unternehmen, die schnell internationale Bedeutung erlangten. Da die in Heidenheim über Jahrzehnte ansässigen und gewachsenen Unternehmen sich nach wie vor in dankenswerter Weise zu ihrem Standort bekennen, ist Heidenheim auch heute in Wirtschaftskreisen wohlbekannt und mit seinen rund 23.000 Arbeitsplätzen das Ziel vieler Pendler.

Die wirtschaftliche Stellung Heidenheims wird aber auch dadurch unterstrichen, dass die Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg ihren Sitz an der Brenz hat. Sie betreut dabei über 28.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung, was die mittelständische Struktur der Region verdeutlicht.

Voith

Voith

Die Voith Group ist ein weltweit agierender Technologiekonzern. Mit seinem breiten Spektrum von Anlagen, Produkten, Serviceleistungen und digitalen Anwendungen setzt Voith Maßstäbe in den Märkten für Energie, Öl und Gas, Papier, Rohstoffe und Transport & Automotive. Gegründet 1867, erzielt der Konzern heute mit mehr als 19 000 Mitarbeitern 4,2 Milliarden Euro Umsatz. Mit Standorten in über 60 Ländern der Welt ist es eines der großen Familienunternehmen Europas. Ein großer Teil der weltweiten Papierproduktion wird auf Voith-Papiermaschinen hergestellt. Ein Viertel der weltweit aus Wasserkraft gewonnenen Energie wird mit Turbinen oder Generatoren von Voith Hydro erzeugt. Antriebselemente von Voith Turbo werden rund um den Globus sowohl in industriellen Anlagen als auch auf Schiene, Straße und auf dem Wasser eingesetzt. Zudem entwickelt der Geschäftsbereich Digital Ventures zusammen mit bestehenden und neuen Kunden innovative Produkte und Services, um das Internet der Dinge voranzutreiben und die Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau maßgeblich mitzugestalten.en.

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Hartmann

Schon 1818 war Ludwig Hartmanns Baumwollspinnerei die größte in ganz Württemberg. Sein Sohn Paul gründete dann 1867 sein eigenes Unternehmen im Heidenheimer Süden, begann wenige Jahre später mit der industriellen Produktion von Verbandwatte und legte damit den Grundstein für die Verbandstoffindustrie in Deutschland. Aus der Zusammenarbeit mit Victor von Bruns und Joseph Lister entstanden zahlreiche Innovationen, die die Behandlung von Wunden zur damaligen Zeit revolutionierten. Produkte für die Wundbehandlung stellen neben Hilfsmitteln für die Inkontinenzversorgung und einem breiten Sortiment für die Infektionsprävention auch heute noch einen der bedeutendsten Geschäftsbereiche der Paul Hartmann AG dar. Umfangreiche Serviceangebote, wie zum Beispiel Dienstleistungen zur Prozessoptimierung in Kliniken sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen, ergänzen das Angebot. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen über den medizinischen Fachhandel ein breites Sortiment für gesundheitsbewusste Endverbraucher. Weltweit beschäftigt Hartmann über 10 000 Mitarbeiter und ist mit Gesellschaften in über 30 Ländern vertreten.

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Lehner

Lehner Haus

Wer sich als Bauherr für ein Fertighaus entscheidet und dabei größten Wert auf architektonische Individualität sowie eine hervorragende Energieeffizienz legt, der wird sich mit Lehner Haus ganz sicher seinen Traum erfüllen. Bei Lehner gibt es keine standardisierten Typenhäuser aus dem Katalog. Mit der Philosophie „jedes Haus ein Unikat“ und seinem Konzept „Qualität plus“ nach dem Motto „schwäbisch gut“ hat sich das Unternehmen, das 2013 sein 50-jähriges Jubiläum feiern konnte, im gesamten süddeutschen Raum durch das Bauen nachhaltiger und werthaltiger Fertighäuser eine herausragende Marktstellung erarbeitet.

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Ein vielfältiger Wirtschaftsstandort

Zahlreiche weitere Unternehmen und Branchen prägen den erfolgreichen Wirtschaftsstandort Heidenheim.

Einer der führenden Anbieter hochwertiger, innovativer und nachhaltiger Verpackungslösungen aus Karton und Papier ist die Edelmann Group. Das 1913 gegründete Familienunternehmen beschäftigt am Standort Heidenheim rund 600 Mitarbeiter.

Die Stadtwerke Heidenheim AG – Unternehmensgruppe versorgt ihre Kunden zuverlässig mit Gas, Wasser, Strom und Wärme und betreibt zusätzlich das HellensteinBad aquarena. Strom und Wärme werden durch die Stadtwerke AG in eigenen Kraftwerken direkt vor Ort erzeugt.

Passive elektronische Bauteile, wie Leistungskondensatoren oder induktive Bauelemente, sind der Schwerpunkt der Produktion bei Epcos, einem Unternehmen der japanischen TDK-Gruppe.

Die K industries-Althammer GmbH beschäftigt sich mit der Herstellung hochwertiger geschweißter Edelstahlrohre, dem Behälterbau, dem Rohrleitungsbau sowie dem Maschinen- und Apparatebau für die verschiedensten Industriezweige.

Armaturen für alle Bereiche der Wasserversorgung liefert Erhard – heute Teil der internationalen Talis-Gruppe – von seinem Standort in der Heidenheimer Oststadt.

Direkt am Mergelstetter Steinbruch gelegen ist das moderne und dank seiner Filteranlagen „staubfreie“ Zementwerk der E. Schwenk KG mit Hauptsitz in Ulm.

Eine perfekte Location für Gründer und Start-ups bietet der Leibniz-Campus auf dem ehemaligen Gelände der WCM und in direkter Nähe zur Dualen Hochschule. DOCK33 ist ein offen gestalteter Co-Working-Space, direkt daneben findet sich ein Maker-Space mit modernster technischer Ausstattung, z. B. für die Entwicklung von Prototypen.

Für die finanzielle Betreuung der Unternehmen sorgen schließlich die beiden großen Finanzinstitute – die Heidenheimer Volksbank und die Kreissparkasse Heidenheim mit ihren rund 300 bzw. 400 Mitarbeitern –, die zudem als Förderer von sozialen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten nicht wegzudenken sind.